Die Firma SP-Verpackungen GmbH hat ihren Standort in Nußbach ausgebaut

Die gute Auftragslage des Wellpappe-Spezialisten hat den Um- und Ausbau gefordert.

Der Spatenstich erfolgte am 18. Oktober 2021, die komplette Fertigstellung mit Außengestaltung erfolgt Ende Juli 2022. Errichtet wurde die Betriebserweiterung am Standort Gewerbestraße 3 in4542 Nußbach.Durch die Errichtung von Bürofläche und Sozialräumen im ersten Obergeschoß wurde auf eine platzsparende Bauweise geachtet. So wurde möglichst wenig Fläche verbaut. „Mit der Betriebserweiterung vergrößern wir unsere Produktions- und Lagerfläche auf an-nähernd 5.000 Quadratmeter am Standort“, erklären die Geschäftsführer Thomas und Ing. Peter Pürstinger. Die Erweiterung um 1.500 Quadratmeter Fläche erlaubt SP-Verpackungen auch im nächsten Jahr eine kontinuierliche Erweiterung der Fertigung. Auch wurde durch die Ausweitung Platz für ein zusätzliches Wellpappe-Bearbeitungszentrum, eines der größten in Österreich, geschaffen. Dieses ist heuer im April bereits in Betrieb gegangen. „Somit können wir in Zukunft einteilig gestanzte Teile mit einer Größe von bis zu zehn Quadratmeter fertigen“, sagen die beiden Geschäftsführer Thomas und Peter Pürstinger.

Nachhaltigkeit und bewusste Bauweise

Beim Bau der zusätzlichen Büro- und Produktionsflächen legte SP-Verpackungen großen Wert auf Nachhaltigkeit. Durch den Um- und Zubau wurden vorhandene Ressourcen genutzt. Gebaut wurde mit isolierten Fertigbetonteilen. Die neu entstandene Produktionsfläche wurde perfekt in den Altbestand integriert. Somit können die Produktionsflüsse in Zukunft noch besser aufeinander abgestimmt werden. „Im Zuge des Neubaus haben wir auf eine optimale Dämmung geachtet, um so wenig wie möglich Wärme- und Kühlenergie aufbringen zu müssen. Im Zuge des Neubaus wurde auch die komplette Heizung und Klimaanlage auf Strom umgestellt. Den Strom dafür erzeugen wir zum großen Teil selbst mit unserer bestehenden 100-KWp-Photovoltaikanlage“, sagen die Geschäftsführer.

Kartonagen-Spezialist in der Region

SP-Verpackungen hat volle Auftragsbücher, der Umbau war eine Notwendigkeit. „Die Betriebserweiterung trägt unserem ständigen überdurchschnittlichen Wachstum Rechnung. Mittlerweile haben wir 24 Mitarbeiter beschäftigt und wickeln jährlich circa 7.000 Produktionsaufträge ab“, erklären die Geschäftsführer Peter und Thomas Pürstinger. Mit dem Umbau sind die Weichen für die Zukunft gestellt: „Wir haben heuer aufgrund des Neubaus bereits drei zusätzliche Mitarbeiter eingestellt.“ Die Region profitiert also nicht nur von einem starken Arbeitgeber, sondern auch von einer Firma, die auf Nachhaltigkeit achtet. Beim Umbau wurde die Ölheizung ersetzt: „Wir werden in Zukunft keine Emissionen mehr ausstoßen.“ Beim Umbau liefen alle Prozesse problemlos ab und das Bauvorhaben konnte ohne größere Verzögerungen umgesetzt werden.